Anatomie Lunge
Wie viele haben die jeweiligen Lungenflügel?
rechts besteht aus rechter Oberlappen, rechter Mittellappen, rechter Unterlappen ->3
links besteht aus linker Oberlappen, linker Unterlappen -> 2
Anatomie Bronchien und Alveolen
Offenhalten der Atemwege:
Trachea/ große Bronchien:
Knorpelspangen
Kleine Bronchien:
bindegewebsartige Wandstruktur
Aufgaben: Befeuchtung, Erwärmung:
große, gut durchblutete Nasenmuschel/-schleimhaut
aufgaben: Reinigung:
Schleimhäute, Schleimschicht der Becherzellen, Zilienbewegung
Wie viele Teilungen hat der Atemweg bis zu den Alveolen?
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Wie reinigen sich Atemwege von selbst?
Durch die bewegung der Cilien wird Mucus in den rachen transportiert.
Atemwegs epithel Anatomie
Wie viele Alveolen gibt es?
300 mio
Alveolen Durchmesser?
0.2-0.3mm
Alveolen Gesamtoberfläche?
80-140m^2
Funktion kapillarnetz?
Umgibt die Alveolen und ermöglicht diffusion von sauerstoff sowie CO2 über die Kappilaren in die Alveolen. Umgibt Alveolen.
Atemgastransport? beschreiben
Sauerstoff wird durch Diffusion und Konvektion aus der Umgebungsluft zu den verbauchenden Zellen transportiert.
Austausch 1: Zwischen Atmosphäre und Lunge (Atemwege, Alveolen in den Bronchien)
Austausch 2: Zwischen Lungen/Alveolen und Blut
Austausch 3: Zwischen Blut und zelle
Konvektion oder Ventillation?
AtmosphäreLunge (Ventilation): Alveolen Lungenkapillaren: Lungenkapillaren Gewebskapillaren: Gewebskapillaren Zellen:
Konvektion Diffusion Konvektion Diffusion
Atemmuskulatur
Rippenbewegung
Inspiratorische Rippenhebung:
Einatmen
äußere Zwischenrippenmuskeln
Rippensenkung:
Expiration-> Ausatmen
innere Zwischenrippenmuskeln
Atemhilfsmuskulatur
Zwerchfellbewegung (Diaphragma)
Der Thoraxraum wird durch inspiratorische und expiratorische Rippen- und Zwerchfellbewegungen vergrößert und verkleinert
Zugspannung der Lunge
Lunge steht unter Zugspannung, da im Pleuraspalt, der Gleitraum zwischen der Thoraxwand. Dieser verhindert das Kollabieren/Zusammenfallen der Lungenflügel
Pneumothorax
Luft gelangt in den sogenannten Pleuraspalt – einen luftleeren Raum zwischen der Lunge und der Brustwand, in dem normalerweise ein Unterdruck herrscht. Dadurch geht der Unterdruck verloren, die Lunge verliert ihre Spannung und der betroffene Lungenflügel fällt teilweise oder komplett in sich zusammen.
Elastischer Atmungswiderstand
Viskoser Atmungswiderstand
Totraum Lunge?
Als Totraum wird der Teil des Atemsystems bezeichnet, der zwar mit Luft gefüllt wird, aber nicht am Gasaustausch (Aufnahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlendioxid) teilnimmt
Wellche vier Lungenvolumina gibt es?
Vitalkapazität
Maximale Ausdehnungsfähigkeit der Lunge
Einflussgrößen: Alter Geschlecht (Frauen meist 10-20% weniger) Körpergröße (VC (l) = 7 [Körpergröße (m) – 1]) Körperposition (Stehend > Liegend) Trainingszustand (Trainiert > Untrainiert)
Atemzugsvolumen x Atmungsfrequenz = Atemzeitvolumen
Bei Erwachsenen in Ruhe ca. 7L/min
Nimmt bei steigender Belastung zu (bis 120L/min)
Pulmonaler Gasaustausch – Partialdrücke im alveolären Gasgemisch
O2 und CO2 diffundieren in den Alveolen und im peripheren Gewebe vom Ort mit höherem Partialdruck zum Ort mit niedrigerem Partialdruck
Pulmonaler Gasaustausch – Pathologie
a) normale Lunge
b) Emphysem
c) Lungenfibrose
d) Lungenödem
e) Asthma
COPD
chronic obstructive pulmonary disease
Sammelbegriff für chronische Lungenkrankheiten
gekennzeichnetdurch die Verengung der Atemwege und die zunehmende Behinderung des Luftstroms insbesondere beim Ausatmen
Häufigkeit: 8-10 % aller Menschen in Europa und Nordamerika sind betroffen, meistens handelt es sich um Ältere. Männer erkranken deutlich häufiger.
Ursachen: Rauchen ist die Hauptursache, 15 - 20 % aller langjährigen Raucher erkranken an COPD. Weitere Faktoren: Atemwegsinfekte im Kindesalter, Feinstaub, Luftbelastung, familiäre Vorbelastung.
Symptome: Atemnot, chronischer Husten, vermehrter Auswurf - die Beschwerden werden im Laufe der Zeit schwerwiegender. Später kommen Gewichtsverlust und verminderte Belastbarkeit hinzu..
Behandlung: Medikamente zur Erweiterung der Bronchien, körperliches Training und eine physikalische Therapie.
COPD Stadien
Stadium 1: Ab 80% der Lungenfunktion
stadium 2: 50-80% des Sollwerts
Stadium 3: 30-50% des Sollwerts+
Stadium 4:Weniger als 30%
COPD Diagnoseverfahren Peakflowmetrie
Zur Überprüfung der Lungenfunktion. Mit einem handlichen Peak-Flow-Meter messen Sie die maximale Geschwindigkeit, mit der Sie Luft ausatmen können (Peak-Expiratory-Flow, kurz PEF). Dadurch können Sie Veränderungen der Lungenfunktion schnell erkennen und den Krankheitsverlauf überwachen.
Atemregulation
-Reize
-sensorische Rezeptoren
-afferente Rezeptoren
-Datenverarbeitungszentru
-efferente Neuronen
-Effektoren
Chemische Regulation
Das Atemzentrum in der Medulla oblongata wird von arteriellen Chemorezeptoren über Veränderungen der arteriellen Blutgaskonzentration informiert
Reflektorische Kontrolle
Schutzreflexe: von mechano-und chemosensiblen Sinneszellen des Respirationstraktes und der Lunge ausgelöst.
Lungendehnungsreflex Lungendehnungsrezeptoren losen bei jeder Einatmung reflektorisch eine Hemmung und schließlich eine Beendigung der Inspiration aus und begrenzen dadurch die Amplitude der Atemexkursionen
Laryngeale und tracheale Reflexe Freie, mechano- und chemosensible afferente Nervenendigungen im subepithelialen Gewebe des Kehlkopf- und Trachealbereichs können starke inspirations- und exspirationsfordernde Reflexe auslösen.
Deflationsreflex (Head-Reflex) Der Deflationsreflex beendet eine forcierte Expiration, indem es zur Aktivierung der Inspiration und Postinspiration sowie zur Hemmung der Expiration kommt.
chemische vs Regulatorische Atemkontrolle
Die chemische Atemkontrolle misst automatisch die Blutwerte (vor allem den \(CO_{2}\)-Gehalt und pH-Wert) über Chemorezeptoren, um den Atemantrieb an den Stoffwechsel anzupassen.
Die regulatorische Atemkontrolle steuert die Atemmechanik über Nervenimpulse des Gehirns und schützt die Lunge mithilfe von Dehnungsreflexen vor Überlastung.
Während das chemische System die Gaszusammensetzung im Blut sichert, regelt das regulatorische System den mechanischen Ablauf und erlaubt auch bewusste Eingriffe wie Luftanhalten.
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