DSM5 Kriterien einer Somatischen Belastungsstörung
A Eines oder mehrere Symptome. die belastens sind oder zu merheblichen Einschränungen in der alltäglichen Lebensführung führen
B Exzessive Gedanken, Gefühle und Verhaltesweisen bezüglich somatischen Symptome mind eins von:
Uangemessene und andauernde Gedanken bezüglich Ernsthaftigkeit der Symptome
Anhaltende stark ausgeprägte Angst in Bezug auf Gesundheit /Symptome
Exzessiver Aufwand an Zeit und Energie Gesundheitssorgen
Obwohl keines der einzelnen somatischen Symptome durchgängig vorhanden sein muss ist der Zustand persistierend
Auch bestimmten ob:
mit überwiegendem Schmerz ? (hier v.a. Schmerzen als somatische Symptome)
Schweregrad: Leicht (nur ein Symptom von B), Mittel (zw ei oder mehr von B), Schwer (Zwei oder mehr von B + multiple smatische Beschwerden)
Erkläre das integrative Modell von Rief ud Hiller
Wie nennt sich Vermeidungsverhalten hinsichtlich Ruhe und Entspannung aus Angst dann mehr Schmerzen zu spüren
endurance Verhalten
Behaviorale Faktoren
Mein Kopfschmerz ist Anzeichen für einen Hirntumor
Katastrophierende Bewertung von harmlosen Symptomen als gefährliche Krankheitszeichen
-> Dysfunktionale Kognitonen bezüglich körperliche Symtome
Ein gesunder Körper ist frei von Beschwerden
Unrealistische Einstellung zum Funktionieren des Körpers /Unrealistischer Gesundheitsbegriff
Es wird immer alles schlimmer werden
Negative Verlaufserwartung
Ich kann nichts tun, damit es mir besser geht
Niedrige Kontrollerwartungen
Schmerz im Fuß signalisiert bevorstehenden Herzanfall
Falsche Annahmen über physiologische Zusammenhänge
Der Arzt muss wissen woher der Schmerz kommt
Übertriebene Ansprüche an die Medizin
Kognitive Faktoren als Ätiologischer Faktor
Dysfunktionale Kognitionen bezüglich körperliche Sygnale
-> Katastrophierende Bewertung von harmlosen Symptome
->Unrealistische Einstellung zum Funktionieren des Krpers und unrealistischer Gesundheitsbegriff
-> Negative Verlaufserwartungen
-> Niedrige Kontrollerwartungen
-> Falsche annahme über physiologische Zusammenhänge
-> Übertriebene Ansprüche an die Medizin
Behaviorale Faktoren als Ätiologischer Faktor
Schon- und Vermeidungvserhalten
-> Vermeidung von körperlicher Anstrengung, Krankschreibung etc
Vermeidungsverhalten
-> bestimmte Nahrungsmittel, Urlaub, Ruhe und Entspannung ( Angst Schmerzen mehr zu spüren—> endurance Verhalten), Krankenhäuser, Friedhöfe, TV Sendungen
Klageverhalten
Sicherheitssuchendes Verhalten
-> Rückversicherung über die Unbedenklichkeit von Beschwerden, Internetrecherche etc
Was ist endurance Verhalten
Behaviorale Faktoren: Vermeidungsverhalten
-> Angst Schmerzen mehr zu spüren
Ätiologische Faktoren Zähle auf
Genetik
Traumatische Erfahrungen
Rolle früherer Krankheitserfahrungen
Somatosensorische Verstärkung
Kognitive Faktoren
Hilfesuchender Typ
Krankheitsangststörung
Medizinische Hilfe wird häufig in Anspruch genommen
Hilfevermeidender Typ
-> Mediziniche Hilfe wird selten in Anspruch genommen
Genetische Faktoren für somatoforme Belastungsstörungen /Krankheitsangsstörung
Monozygte Zwillinge weisen Konkordanzrate somatoformer Störungen von 29 Prozent aus, Dizygote 10 Prozent
-> nur relativ schwache Evidenz für spezifische genetische Ursachen (wenig Daten)
Traumatische Erfahrungen als Ätiologischer Faktor
Personen mit Hypochondrie berichten mehr physische Gewalterlebnisse und sexuelle Gewalt
Hypothese zu vermittelndem Prozess:
Erfahrung der Verletzung der Körpergrenzen-> Körperbildstörung-> Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und Fehlannahmen über den eigenen Körper
Rolle früherer Kindheitserfahrungen Ätiologischer Faktor
Familiäre Krankheitserfahrungen als Risikofaktor für somatoforme Symptome im Kindes- und Erwachsenenalter
-> ABER kein spezifischer Zusammenhang zwischen eigenen organischen Erkrankungen im Kindheitsalter und somatoforme Symptome im Erwachsenenalter
(also stärker für Beobachtung als eigene Erfahrung)
Nicht Schwere, sondern Chronozität der elterlichen Erkrankung ist mit somatoformen Störungen assoziiert
Zusammenhang zwischen somatoformen Symptomen in Kindheit und somatoformene Symptomen als Erwachsener
ALSO:
-_> FAMILIÄRE KRANKHEITSERFAHRUNGEN ALS RISIKOFAKTOR FÜR SOMATOFORME SYMPTOME
Somatosensorische Verst#rkung als Ätiologischer Faktor
besonderer Wahrnehmungsstil
-> Hypervigilanz (erhöhte Aufmerksamkeitsfokussierung) auf körperliche Symptome
-> Tendenz körperliche Empfindungen bedrohlich zu bewerten
früher Modell nur für Krankheitsangst, spätr auch somatoforme Stöungen
unklar ob TRAIT ODER STATE
-> Persönlichkeitsmerkmal
oder vorübergehende Veränderung
zB. treten Episodische hypochrondrische Merkmale bei Medizinstudenten nach Erwerb neuen Wissen auf
DSM5 Kriterien Krankheitsangsstörung
Übermäßuge Beschäftigung damit eine ernsthafte Krankheit zu haben oder zu bekommen
Körperliche Symptome liegen nicht oder nur in geringer Intensität vor-> Besteht andere Erkrankung oder Risiko, ist übermäßige Beschäftigung übertrieben bzw unverhältnismäßig
stark ausgeprägte Angst hinsichtlich Gesundheit und ist leicht zu beunruhigen
übertriebene gesundheitsbezogene Verhatensweisen oder maladaptives Vermeidungsverhalten (z.B. Vermeidet Arztbesuche
mind 6 Monate
kann nicht besser durch andere Störung wie Somatische Belastungsstörung, Panikstörung, generalisierte Angsstörung etc beschrieben werden
Bestimme ob:
Hilfesuchender Typ= Medizinische Hilfe etc wird häufig in Anspruch genommen
Hilfevermeidender Typ= Medizinische Hilfe wird selten in Anspruch genommen
Somatoforme Störung Prävalenz
Höchste Prävalenz
—> bei etwa 15 Prozent der Bevölkerung liegt oder lag somatoforme Störung vor
somatoforme Störung Komorbidität
Sehr hoch mit ca 50 Prozent Depression und 30-40 Prozent Angstströung
Prävalenz in der Versorgung
Betroffene gehen zunächst zum Arzt d.h. dort sindPrävalenzen viel höher als in Allgemeinbevölkerun (bei ca 36 Prozent)
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