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Motoren

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by Valentina M.

Indirekte Einspritzarten beim Diesel







  1. Vorkammereinspritzung

Der Kraftstoff wird nicht direkt in den Hauptbrennraum gespritzt, sondern in eine kleine, vorgelagerte Kammer – die Vorkammer.


  1. Die Verdichtung: Der Kolben fährt nach oben und presst die heiße Luft durch kleine Kanäle in die Vorkammer.

  2. Die Einspritzung: Die Einspritzdüse spritzt den Diesel mit relativ geringem Druck (ca. 100 bis 150 bar) in diese heiße Vorkammer.

  3. Die Zündung: In der Vorkammer beginnt die Verbrennung. Da dort aber zu wenig Sauerstoff für eine vollständige Verbrennung ist, entsteht ein hoher Druck.

  4. Die Hauptverbrennung: Dieser Druck schießt das brennende Kraftstoff-Luft-Gemisch durch feine Bohrungen (Schusskanäle) in den eigentlichen Zylinder (Hauptbrennraum), wo es mit dem restlichen Sauerstoff sauber und vollständig ausbrennt.



  1. Wirbelkammereinspritzung


    Der entscheidende Unterschied liegt in der Form der Kammer und der Art, wie die Luft darin in Bewegung versetzt wird.

  1. Der Wirbel: Die Wirbelkammer ist meist kugelförmig gestaltet. Wenn der Kolben nach oben fährt, presst er die Luft durch einen relativ großen, tangential angeordneten Kanal in diese Kammer. Dadurch entsteht in der Kammer ein extrem schneller, rotierender Luftwirbel.

  2. Die Einspritzung: Der Diesel wird nun genau in diesen rotierenden Luftwirbel hineingespritzt.

  3. Die Zündung: Durch die starke Rotation vermischen sich Kraftstoff und heiße Luft blitzschnell. Die Verbrennung startet in der Kammer und der Druck treibt das Gemisch durch den Schusskanal in den Hauptbrennraum über den Kolben, wo es fertig brennt.


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Valentina M.

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