Welche Aufgaben haben Federung und Dämpfung ?
Federung und Dämpfung bilden das Fahrwerk eines Fahrzeugs. Sie haben zwei Hauptaufgaben: Fahrsicherheit durch permanenten Bodenkontakt der Reifen und Fahrkomfort für die Insassen
Welche Federarten gibt es ?
Blattfedern
Schraubenfedern
Drehstabfedern
Stabilisatoren
Die Federung
1. Die Federung: Tragen und Ausgleichen
Die Feder (z. B. Stahl-Schraubenfeder, Luftfeder oder Blattfeder) trägt das Gewicht des Fahrzeugs. Sie ist das Bindeglied zwischen der ungefederten Masse (Räder, Bremsen) und der gefederten Masse (Karosserie).
Aufgabe: Sie gleicht Fahrbahnunebenheiten (Schlaglöcher, Bodenwellen) aus.
Funktion: Trifft das Rad auf ein Hindernis, nimmt die Feder die Energie auf, drückt sich zusammen und hält den Stoß von der Karosserie fern.
Das Problem ohne Dämpfer: Eine Feder speichert die Energie nur. Ohne Gegenkraft würde das Auto nach einer Bodenwelle extrem lange und gefährlich nachschwingen. Das Fahrzeug würde die Bodenhaftung verlieren und unkontrollierbar werden.
Der Schwingungsdämpfer
2. Die Dämpfung: Schwingungen abbauen
Schwingungsdämpfer erzeugt selbst keine Federwirkung, sondern bremst die Bewegung der Feder ab.
Aufgabe: Er beruhigt die Schwingungen der Feder und der Karosserie so schnell wie möglich.
Funktion: Im Inneren des Dämpfers wird ein Kolben durch Öl gepresst. Der Widerstand des Öls wandelt die Bewegungsenergie der Feder in Wärme um.
Wichtiger Sicherheitsaspekt: Der Dämpfer sorgt dafür, dass das Rad nach einem Stoß sofort wieder auf den Boden gepresst wird. Nur ein Rad, das fest auf der Straße steht, kann Brems- und Lenkkräfte übertragen.
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