Was ist Laiendiagnostik?
Güte von Laiendiagnostik= Genauigkeitvmit dem Laienurteiler (Perceiver) die Ausprägung des Targets eines bestimmten Merkmals einschätzen können
für Urteile können verschiedene Stimuli herangezogen werden wie Fotos, Texte, Mailadressen etc
Wie Genauigkeit eines Urteils determinieren
Wie Kriterium determinieren?
-> oftmals gilt Selbstbericht als wahrer Wert
Genauigkeit= Korrelation zwischen Urteilen der Perceiver und Kriteriumswerte der Targets
—> EIGENSCHAFTSGENAUIGKEIT
(Wie gut kann Perceiver die Eigenschaft über Targets hinweg determinieren d.h. wie gut kann er die Reihenfolge der Targets hinsichtlich dieser eigenschaft bestimmen
-> Profilgenauigkeit wäre wie gut kann perceiver das target über Eigenschaften hinweg bestimmten d.h. wie gut kann er die Reihenfolge der Merkmale hinsichtlich target bestimmen)
z.B.
auf Basis von Videos oder Fotos
Online Profile
Büros -> Cue in a room
Generell zeigt sich: überzufällige Genauigkeit von Persönlichkeit -> KEIN Mündbefund ABER Laienurteile genügen diagnostischen Gütekriterien nicht
Was führt dazu, dass Perceiver genau urteilen
Linsenmodell
wenn Cuenutzung= Cuevalidität dann sehr hohe Genauigkeit
Cuevalidität= Zusammenhang eines cues mit Kriterium
Cuenutzung= Zusammenhang eines cues mit Urteil
Was sind mögliche Cues
physikalische Cues
nonverbale Cues
paraverbale Cues
verbale Äußerungen
Verhaltensresiduen (wahrnehmbare Ergebnisse vergangenene Verhaltens von Personen)
—> Cues müssen kodiert werden d.h. z.b. Haarfarbe quantifizieren, Stimmhöhe in Dezibel oder von Personen “Welche Haarfarbe hat die Person?”
Was ist Prädizierbarkeit
Multiple regression
Wie gut lassen sich die Kriteriumswerte durch Cues vorhersagen
Urteilskonsistenz
Multiple Regression
Wie gut sind die Urteile durch die Cues vorhersagbar
-> werden Cues also konsistent über Personen hinweg genutzt
Was ist Paramorphes Modell
Wie kommen Diagnostiker zu Urteil?
-> Modelle beschreiben den Prozess der Datenkombination bei Diagnostikern (Expertenurteil)
-> Multiple Regression
Paramorphe Modelle sind also statistische Modelle, die Urteilsverhalten formal abbilden ohne kognitive Prozesse direkt zu moddellieren
—> ohne kognitive Modellierung , da die Modelle nur das Ergebnis des Urteils rekonstruieren durch Regressionsgewichte, nicht aber Denkweg oder wie Mensch zu Urteil kommt
oft durch Haupteffektmodelle sind Urteile gut repräsentiert
Vergleich Paramorphe Modelle mit den Selbstberichten der Diagnostiker
Schätzen Gewichte oft anders ein
halten ihr Vorgehen für komplexer (denken Interaktion etc. aber meist nur Haupteffekte)
können ihre Regeln oft nicht explizieren
—> Diagnostiker geben zudem auch an, dass sie Konfiguationen benutzen, dass sich Prädiktoren also nicht kompensieren können und Urteilsbildung eher sequenziell abläuft
Was sind Konfigurationsmodelle
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