Was fordert die DIN EN ISO 24495-1 und wie hilft sie bei gesetzlichen Vorgaben?
Die Norm definiert "Einfache Sprache" über vier Grundsätze:
Leser erhalten, was sie brauchen (relevant),
können es finden (auffindbar),
verstehen (verständlich) und
anwenden (brauchbar).
Andere Gesetze sagen nur “machs verständlich”, diese Norm hilft dabei zu konkretisieren.
Welche Rolle spielt die DIN 8581-1 ?
Sie ist die konkrete Anwendung der "Einfachen Sprache" speziell für das Deutsche. Dient als Basisinformation für Verständlichkeit.
Liefert handfeste Regeln für deutsche Texte, zum Beispiel Vorgaben zur Silbentrennung, zum Satzbau oder zur Typografie.
Was ist das "Semiotische Dreieck" aus der DIN 2330?
Es veranschaulicht, wie Verstehen im Kopf funktioniert. Es besteht aus drei Ecken:
Dem Objekt/Ding in der Realität,
dem Begriff (der mentalen Vorstellung im Kopf) und
der Benennung (dem verwendeten Wort)
Hintergrund & Beispiel: Wenn du das Wort "Maus" (Benennung) hörst, hast du ein Bild im Kopf (Begriff). Das kann ein Tier sein oder eine Computer-Maus (Objekte). Terminologiearbeit sorgt dafür, dass Benennung und Vorstellung beim Leser immer exakt zum richtigen Objekt an der Maschine passen.
Was regelt die DIN EN ISO 17100 ?
Sie regelt die Anforderungen an Kernprozesse und Ressourcen von Übersetzungsdienstleistern. Eine der wichtigsten Vorgaben ist die Revision, also das zwingende 4-Augen-Prinzip durch einen zweiten Prüfer.
Diese Norm sagt dir, wie der Prozess beim Übersetzer ablaufen muss, damit nichts schiefgeht.
Welchen Zweck hat die ISO 5060 ?
Sie dient der messbaren Evaluierung von Übersetzungen anhand von Qualitätsmetriken und einer Fehlertypologie.
Während die 17100-Norm nur den Prozess regelt, gibt dir die 5060 echte Kriterien an die Hand, um am Ende zu prüfen, ob der fertige übersetzte Text qualitativ hochwertig oder fehlerhaft ist.
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