Definition Personalplanung
ISt die Gedankliche Vorstrukturierung von Maßnahmen zum gezielten Umgang mit personellen Angelegenheiten.
Teilbereiche der Personalplanung
Personalbestand
Personalbedarf
Personalveränderung
Personaleinsatz
Personalentwicklung
Personalbeschaffung
Personalfreisetzung
Personalkosten
-planung
Definition Personalbedarfplanung
Die Ermittlung des gegenwärtigen und zukünftigen Personal-Sollbestands
4 - Dimensionen der Personalbedarfsplanung
quantitative Dimension : Personenanzahl je Organisationseinheit
qualitative Dimension: methodische Entwicklung von Qualifikationensprofilen und Stellenbeschreibungen
zeitliche Dimension: festlegung wie weit in die Zukunft Bedarfsprognosen erfolgen Detail- und Feinplanung => Grob- und Umrissplanung
lokale Dimension: räumliche und regionale Reichweite des Erfassungsbereich
Arten des Personalbedarfs
Bruttopersonalbedarf
Nettopersonalbedarf
Ersatzpersonalbedarf
Neupersonalbedarf
Auch Sollpersonalbedarf genannt, Personen die in ihrer Gesamtheit zur Erbringung der Leistung notwendig sind.
Bruttopersonalbedarf = Einsatzbedarf + Reservebedarf
Saldo aus dem Bruttopersonalbedarf und den Bestand je Personalkategorie
Nettopersonalbedarf = Bruttopersonalbedarf - Istbestand je Personalkategorie
Ergebnis positiv => Unterdeckung
Ergebnis negativ => Überdeckung
Anzahl der MA, die bis zum Ende der Planungsperiode einzustellen sind. => Damit Personalbestand bis zum Beginn der Planungsperiode erreicht wird
Ersatzpersonalbedarf = voraussichtliche Abgänge - voraussuchtliche Zugänge
Summe aus Ersatzbedarf und Zusatzbedarf => Entsteht asu Erweiterungen innerhab der Unternehmung
Neubedarf= Ersatzbedarf + Zusatzbedarf
Methoden zur Personalplanung
Schätzungen => am verbreitesten, Erfahrung erforderlich, basiert auf subjektiven Bewertung
Statistische Verfahren => dient der globalen Bedarfsprognose, Mittel- und Grossbetriebe Einflussgrössen müssen konstant sein (tarifänderungen und neue Gesetzte zu berücksichtigen)
Organisatorische Verfahren => Arbeitsmenge nicht berücksichtigt, Einflussgrössen = ges. Richtlinien oder gewünschte Organisationsstruktur
Monetäre Verfahren: grösstenteils an den zur verfügung stehende finanzielle Mittel gerichtet.
Personalbemessungsmethoden => berechnung anhand Arbeitszeitbedarf
Personalbedarf = Arbeitsmenge * Zeitbedaf pro Arbeitsvorgang / übliche Arbeitszeit pro Arbeitskraft
objektivierung nötig
Quantitiative Personalbedarfsermittlung
Wie viele Mitarbeiter werden benötigt.
bspw. statistische Verfahren = Trendextrapolationen (Trendfortschreibung)
Kennzahlen: Bruttopersonalbedarf
Bruttopersonalbedarf = (Mitarbeiterzahl alt / Arbeitsmenge alt) * Arbeitsmenge neu
von grosser Bedeutung, erfolgt aufgrund Daten aus Vergangenheit
Kennzahlen: Personalbedarf
Kann sich anhand des Verhältnisses zum:
Umsatz
Kilometern
Produktionsvolumen erfolgen.
Personalbedarf = (Zahl VertriebsMA / Umsatz alt) * Umsatz neu
Kennzahlen: 4 Ausnahmen
Leistungsprogramm bleibt dasselbe
Produktivität bleibt diesselbe
Bedarfsterminanten sind stabil (Grö’ere theke aber nicht mehr Kunden)
Den Kennzahlen müssen solide Basisdaten zugrunde liegen.
4 Anforderungsmerkamle der qualitativen Bedarfsermittlung
Können ( Ausbildung, Erfahrung, Handfertigkeit, Körpergewandtheit)
lässt sich aufgliedern:
fachliche Kompetenz
methodische Kompetenz
Berufserfahung
Unternehmens- / und Branchenkenntnisse
soziale Komoetenz
Führungserfahrung
kognitive Fähigkeiten
Verantwortung (dür eine Arbeit, für Arbeit anderer, für Sicherheit)
Belastung (Aufmerksamkeit, Denktätigkeit, dynamische Arbeit, einseitige Arbeit)
Umgebungseinflüsse (Klima, Lärm, Schmutz, Unfallgefahr)
Kriterien für sinnvolle Anforderungsmerkmale
Relevanz
Vollständigkeit
èberschneidungsfreiheit
Objektivität
Einfachheit
Reliabilität
Validität
Effizienz
Zeitliche Personalbedarfermittlung 3 Verfahren
direkte Zeitmessung => Normalleistung die benötigt wird um die Aufgabe zu erledigen.
erweitert man Einflussgrösse und Bezugsmenge => REFA Zeitschema
Multimomentverfahren => unregelmässige Abstände zu beaobachten welche Tätigkeit MA nachgeht und protokollieren => >Vor allem im Angestelltenbereich
Elementarzeitverfahren (system vorbestimmter Zeit) => Tätigkeiten ergeben sich aus Zusammenspiel aller Einzelbewegungen
Räumliche Personalbedarfsermittlung
Der räumliche Aspekt (regional) bedacht werden. Vor allem bei international agierenden Unternehmen.
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