Thomas Metzinger (geb. 1958)
Thomas Metzinger betrachtet das Selbst als illusionäres phänomenales Selbstmodell (PSM), das der Steuerung von Wahrnehmung und Handlung dient, jedoch keine eigenständige Realität oder kausale Macht hat.
Daniel Dennett (geb. 1942)
Daniel Dennett erklärt Bewusstsein mechanistisch als Produkt kognitiver Prozesse ohne zentrale Kontrolleinheit.
Das Selbst ist für ihn eine Illusion ohne eigenständige kausale Wirkung.
Patricia Churchland (geb. 1942)
Patricia Churchland sieht Bewusstsein neurophilosophisch als vollständig durch Gehirnprozesse erklärbar.
Mentale Zustände existieren für sie nicht unabhängig vom Gehirn.
Christof Koch (geb. 1956)
Christof Koch sieht Bewusstsein als eng mit neuronalen Netzwerken korreliert, aber ohne eigenständige kausale Rolle.
Mit Crick erforschte er die neuronalen Korrelate des Bewusstseins (NCC),
später übernahm er Tononis Integrierte Informationstheorie (IIT), die Bewusstsein als Informationsintegration auch in nicht-biologischen Systemen betrachtet.
Michael Gazzaniga (geb. 1939)
Michael Gazzaniga erforschte in Split-Brain-Studien die Funktion der Gehirnhälften und vertritt einen psychophysischen Monismus.
Er sieht mentale Prozesse als vollständig neuronale Mechanismen und zeigte, wie spezifische Hirnregionen mentale Funktionen bestimmen.
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