William James (1842-1910)
William James, ein Begründer der modernen Psychologie, betonte den dynamischen Charakter mentaler Prozesse („stream of Consciousness“) und die Bedeutung von Lernen und Erfahrung.
Er sah Kinder als aktive Teilnehmer ihrer Umwelt und hob die Relevanz psychologischer Prinzipien für effektive Bildung hervor.
John Dewey (1859-1952)
John Dewey, eine zentrale Figur der progressiven Erziehungsbewegung, betrachtete Bildung als Schlüssel für Demokratie und betonte Lernen als aktiven, erfahrungsbasierten Prozess.
Schulen sah er als soziale Institutionen, in denen Kinder durch praktische Erfahrungen und Interaktionen lernen.
Edward Thorndike (1874-1949)
Thorndike formulierte das Gesetz des Effekts, wonach Verhalten durch befriedigende Konsequenzen verstärkt wird.
Skinner erweiterte dies mit dem Konzept des operanten Konditionierens, bei dem Lernen durch Verstärkung und Bestrafung beeinflusst wird.
Jean Piaget (1896-1980)
Der Kognitivismus betont interne Lernprozesse.
Piaget entwickelte ein Modell der kognitiven Entwicklung mit vier Phasen
(sensomotorisch,
präoperational,
konkret-operational,
formal-operational) und
betonte Lernen als aktiven, konstruktivistischen Prozess.
Lev Vygotskij (1896-1934)
Vygotskijs Zone der proximalen Entwicklung (ZPD) beschreibt den Bereich zwischen eigenständigem Können und dem, was mit Unterstützung möglich ist.
Das Konzept betont die Bedeutung von Anleitung und Zusammenarbeit im Lernprozess.
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