Zentrale Merkmale von Angststörungen bei kindern/Jugendlichen
Störung mit Trennungsangst
-> Altersunangemessene, übermäßige Angst vor Trennung einer Bezugsperson
Selektiver Mutismus
-> Anhaltende Unfähigkeit, in bestimmten Situationen zu sprechen,in denen das Sprechen erwartet wird z.B. Schule
Was für eine Art von Intervention bei spezifischer Phobie
kognitiv- verhaltenstherapeutische Intervention> hoch effektiv
—> EXPOSITION ALS GOLDSTANDARD
Nenne Beispiele für Sicherheitsverhalten (Modell Clark/Wells)
Alkohol trinken
Versuchen, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen
Anstrengen, die richtige Worte zu finden
Blickkontakt vermeiden
Gläser sehr fest halten
Zittern kontrolliren
Proben von Sätzen im Kopf
Geistig abschalten
Versuch, Verhalten strkt unter Kontrolle zu halten
Erkläre Exploration von aggressiven Zwangsgedanken Vide
Therapie: Kabel in Hand nehmen, um Therapeut legen und zuziehen
Reaktionsverhinderung: Darf nicht weggucken oder jegliches Sicherheitverhalten zeigen
Ihre ursprüngliche Annahme ist
„Wenn ich den Gedanken habe, jemandem etwas anzutun, oder wenn ich die Möglichkeit dazu habe, dann könnte ich es auch wirklich tun.“
Das ist Thought-Action-Fusion (Gedanke = Handlung ).
Im Verhaltensexperiment macht sie dann die Erfahrung:
„Ich habe den Gedanken und die Möglichkeit – aber ich tue es nicht.“
Wie kann man Wissen des Modell Clark und Wells in Praxis übersetzen
Soziale Angststörung
Reduktion von Selbstaufmerksamkeit und Sicherhietsverhalten
-> Verhaltensexperimente
-> Videofeedback
-> Außengerichtete Aufmerksamkeit
Beispiel
Situation 1 Kaffee Trinken und Aufmerksamkeit auf eigene Hände richten
Situation 2 Kaffee Trinken aber Aufmerksamkeit auf Therapeut richten
Patient stellt fest: Hände zittern in Situation 2 viel weniger als erwartet und Angst war entgegen der Erwartung höher in Situation 1 wenn Aufmerksamkeit nach innen war
Erkläre die soziale Angststörung-> Model nach Clark und Wells
Rolle von Informationsverarbeitungsprozessen
Exzessive Selbstaufmerksamkeit
-> Aufmerksamkeitsumlenkung nach innen -> betrachtet primär innee Zustände statt Situation außen mitzubekommen
(Wichtig ist, dass man Patienten darauf aufmerksam macht(
interne Informationen über Art und Weise wie sie gegenüber anderen erscheinen d.h. Gefühl, dass Gefühl und Gedanken Außenansicht sind
Sicherheitsverhalten
Verarbeitungsprozsse vor, in, nach einer sozoale Situation
Soziale Situation->aktiviert Überzeugungen-> Wahnehmung sozialer Gefahr = Selbstfokussierung, Sicherheitsverhalten, somatischekognitive Symptome
Beipsiel
Geburtstag-> Sie werden sehen wie ich zitter-> Sieht sich selbst zittern- Bier aus Flasche Trinken, Zittrn/Schweiss
Erkläre den Unterschied zwischen Exposition und Verhaltensexperimente
Exposition= Habitutation der Situation z.B. Jemand mit sozialer Angst hält Vortrag und bleibt trotz Angst
Konfrontation mit angstauslösenden Situationen
Reaktionsverhinderung: keine Vermeidung
Ziel: Patient bleibt in Situation bis Habituation eintritt
wiederholt vgl. Angsthierarchie
Verhaltensexperiment= Anahme testen und neue Erfahrungen sammeln -> Erwartungsverletzung (dysfunktionale Überzeugungen überprüfen und widerlegen)
testen, ob befürchtete Erwartung eintritt
Sicherheitsverhalten variieren
Ziel: Patient bleibt in Situation bis Hypothese getetest wurde
anschließende Bewertung des Ergebnisses
Ziel: Patient bleibt solang in Situation bis Habituation eintritt
Ziel: Patient bleibt in Situation bis Hypothese getestet wurde
Was ist though action fusion
Zwangsstörung
Hält einen davon ab, Gedanken einfach loszulassen
man denkt, dass Gedanke Realität widerspiegelt
z.B. “ Ich könnte mich kontaminiert haben”-> darauf erfolgt dann Handlung
ZWANGSSTÖRUNG : Was ist wichtig bei der Diagnostischen Gesprächsführung
Entpathologisieren
Verständnis und Empathie
genaues Erfragen der inneren Logik
-> je detaillierter, desto besser
nach zwanghaften Kognitionen fragen., die Patient noch nicht berichtet hat, sich aber aus Logik ableiten lassen
offene Zwangshandlungen vormachen lassen
nach möglichen Hemmnissen beim Explorieren fragen (z.B. wieso lassen Sie gedanken nicht los)
-> THOUGHT ACTION FUSION (Wenn ich den Gedanken habe oder nicht kontrolliere, könnte ich ihn tatsächlich umsetzen oder etwas Schlimmes verursachen.“ )
Problemverschiebung
Methode in der Therapie für Zwangsstörung
Betroffene verschieben oft ein objektives Problem (z.B. ich könnte mich kontaminiert haben)
ZU subjektivem Problem (Ich habe Angst, dass ich mich infiziert haben könnte und ich dadurch andere anstecke)
-> Bewertung des Gedankens wird also zum Problem
Ziel: Fokus auf subjektivem Problem und dieses zu lösen, da dieses Störung aufrechterhält
kognitive Defusion: Trennung zwischen Verstand und Emotion (Ich hab Angst, aber es ist unwahrsch., dass wirklich etwas schlimmes eintritt)
Kriterium für Beendigung der Neutralisierung als affektgesteuert und subjektiv kennzeichnen (oftmals enden Rituale nicht, wenn objektiv genug getan wurde sondern erst wenn Angst weg ist)
Vergleich zu anderen Menschen> Wie würden andere handeln?
Hinweis, das Rituale das Problem nicht lösen, sondern halten Zwang aufrecht
Psychotherapie und Relevanz
Bei der Behandlung von Angststörungen sollte elaboriert werden wie relevant die Behandlung ist
> Angst vor Spinnen aber man wird nie mit Spinnen konfrontiert dann irrelevant
Worin liegt Schwierigkeit in der Diagnose von Angsstörungen
oft Überschneidungen
-> häufige Komorbiditäten etc
Differentialdiagnostik nötig, um z.B. Panikstörung von Agoraphobie zu unterscheiden
Panikstörung: Sorgen bzgl. Panikanfällen und ihren Folgen
Agoraphobie: Angst in mind 2 Situationen (Angst nicht fliehen zu können oder keine Hilfe zu bekommen)
Soziale Angststörung: Unrealistische Befürchtungen bzgl. negativer Bewertung
Spezifische Phobie: Unrealistische Angst/Vermeidung eines spezifischen Objekts/Situation
Generalisierte Angsstörung: Pathologisches Sich-Sorgen über zwei oder mehr Bereiche
nenne Subtypen Merkmale der spezifischen Phobie
Blut-Spritzen-Verletzungstyp
-> Eindeutige familiäre Häufung, verlangsamter Herzschlag und z.T. Ohnmacht bei Reizkonfrontation
Situativer Typ (z.B. Flugzeug/Fahrstuhl)
-> Familiäre Häufung, Beginn Kindheit
Umwelt Typ (Höhe/Sturm)
-> Erhöhte Komorbidität innrhalb dieses Clusters, Beginn Kindheit
Tier Typ
-> Beginn Kindheit
Anderer Typ
z.b. Situationen, die zu Ersticken oder Erbrechen führen könnten
Wie Behandlung spezifische Phobie
kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen sind hoch effektiv
Exposition als Goldstandard!
-> Das Rational der Exposition erklären (wieso es hilft)
-> enge Begleitung der Patientin
-> graduelles Vorgehen
-> Behandlungsdauer 1-9 Sitzungen mit Follow Up (Fu) messung
-> Remission bei 50-80 Prozent
Sollten die Patienten nicht wissen wie Exposition funktioniert
NEIN-> vorher das Rational der Exposition erklären
Typische soziale Angst auslösende Situationen
Interaktionssituationen
Leistungssituationen
Was ist hier konkret der Unterschied?
Interaktionssituation
Leistungssituation
Kontakt mit anderen steht im Vordergrund
Leistung und Bewertung stehen im Vordergrund
z. B. Small Talk, Kennenlernen
z. B. Vortrag, Prüfung, Bewerbungsgespräch
Angst vor sozialem Kontakt
Angst vor negativer Bewertung der Leistung
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