Wofür steht EBIT?
EBIT = Earnings Before Interest and Taxes, also Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.
Welche zentrale Frage beantwortet das EBIT?
Wie profitabel ist das operative Geschäft, bevor Finanzierung und Ertragsteuern berücksichtigt werden?
Welche Positionen gehören grundsätzlich in das EBIT?
Umsatzerlöse und operative Erträge abzüglich operativer Aufwendungen wie Material, Personal, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwendungen.
Welche Positionen gehören nicht in das EBIT?
Zinsaufwand, Zinsertrag, Ertragsteuern, Kreditaufnahme, Kredittilgung, Dividenden und Kapitalerhöhungen.
Wie wird das EBIT aus dem Jahresüberschuss zurückgerechnet?
EBIT = Jahresüberschuss + Ertragsteuern + Zinsaufwand − Zinsertrag.
Warum werden bei der Rückrechnung zum EBIT die Ertragsteuern wieder addiert?
Weil der Jahresüberschuss bereits nach Ertragsteuern ausgewiesen wird, das EBIT aber ein Ergebnis vor Steuern ist.
Warum wird bei der Rückrechnung zum EBIT der Zinsaufwand wieder addiert?
Weil der Jahresüberschuss bereits durch den Zinsaufwand vermindert wurde, das EBIT aber finanzierungsneutral sein soll.
Wie wird bei einem negativen Zinsergebnis zum EBIT zurückgerechnet?
EBIT = EBT − Zinsergebnis. Ist das Zinsergebnis negativ, wird der Betrag faktisch addiert.
Wofür steht EBT?
EBT = Earnings Before Taxes, also Ergebnis vor Ertragsteuern, aber nach Zinsen.
Wie wird EBT aus dem Jahresüberschuss berechnet?
EBT = Jahresüberschuss + Ertragsteuern.
Wofür steht NOPLAT?
NOPLAT = Net Operating Profit Less Adjusted Taxes, also operatives Ergebnis nach fiktiven, finanzierungsneutralen Steuern.
Wie lautet die NOPLAT-Formel?
NOPLAT = EBIT × (1 − Steuersatz).
Warum werden für NOPLAT nicht einfach die tatsächlichen Steuern verwendet?
Tatsächliche Steuern enthalten den Steuervorteil aus Fremdkapitalzinsen. NOPLAT soll den operativen Erfolg unabhängig von der Finanzierung zeigen.
Was bedeutet finanzierungsneutral?
Der Wert enthält keine Ein- oder Auszahlungen aus Kreditaufnahme, Tilgung, Zinsen, Dividenden oder Kapitalerhöhungen.
Was ist das Anlagevermögen, kurz AV?
Langfristig im Unternehmen eingesetzte Vermögenswerte, zum Beispiel Maschinen, Gebäude, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und immaterielle Vermögenswerte.
Wie lautet die Grundgleichung des Anlagevermögens?
AV_t = AV_(t−1) + CAPEX_t − Abschreibungen_t.
Wie wird CAPEX aus Bilanzwerten berechnet?
CAPEX_t = AV_t − AV_(t−1) + Abschreibungen_t.
Wofür steht CAPEX?
CAPEX = Capital Expenditures, also Investitionsauszahlungen in das langfristige betriebsnotwendige Vermögen.
Warum werden Abschreibungen bei der CAPEX-Berechnung addiert?
Weil das ausgewiesene Anlagevermögen bereits um Abschreibungen vermindert ist. Die Abschreibung muss zurückgerechnet werden, um die Investitionen zu bestimmen.
Wie wirkt positiver CAPEX auf den operativen Free Cashflow?
Positiver CAPEX ist eine Mittelverwendung und wird im oFCF abgezogen.
Was bedeutet negativer CAPEX?
Das Anlagevermögen ist stärker gesunken, als es durch Abschreibungen erklärbar ist. Es liegt eine Netto-Desinvestition oder ein Anlagenabgang vor.
Wie wirkt negativer CAPEX in der oFCF-Formel?
Da CAPEX abgezogen wird, erhöht negativer CAPEX den Cashflow: −(negativer CAPEX) = positiver Effekt.
Wofür steht NWC?
NWC = Net Working Capital, auf Deutsch Nettoumlaufvermögen.
Welche Merkmale müssen Positionen des NWC erfüllen?
Sie müssen kurzfristig, operativ und nicht zinstragend sein.
Wie lautet die allgemeine NWC-Formel?
NWC = kurzfristige operative Vermögenswerte − kurzfristige operative, nicht zinstragende Verbindlichkeiten.
Welche Aktivpositionen gehören typischerweise in das NWC?
Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige kurzfristige operative Vermögenswerte.
Welche Passivpositionen gehören typischerweise in das NWC?
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige kurzfristige operative, nicht zinstragende Verbindlichkeiten.
Welche Positionen gehören nicht in das NWC?
Liquide Mittel, Bankkredite, andere zinstragende Finanzverbindlichkeiten, langfristige Vermögenswerte und Eigenkapital.
Wie wird die Veränderung des NWC berechnet?
ΔNWC = NWC_t − NWC_(t−1).
Wie wirkt ein Anstieg des NWC auf den Cashflow?
Ein Anstieg bindet zusätzliche Mittel und reduziert den Cashflow. Deshalb wird ΔNWC im oFCF abgezogen.
Wie wirkt ein Rückgang des NWC auf den Cashflow?
Ein Rückgang setzt Mittel frei und erhöht den Cashflow.
Warum reduziert ein Anstieg der Vorräte den Cashflow?
Das Unternehmen hat Geld für Materialien oder Waren ausgegeben, die noch nicht verkauft wurden.
Warum reduziert ein Anstieg der Forderungen den Cashflow?
Umsatz wurde zwar gebucht, das Geld ist aber noch nicht vom Kunden eingegangen.
Warum erhöht ein Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten den Cashflow?
Das Unternehmen hat Leistungen erhalten, aber noch nicht bezahlt und wird dadurch kurzfristig vom Lieferanten finanziert.
Welche einfache Vorzeichenregel gilt für operative Aktivposten?
Aktivposten steigt → Mittelbindung → Cashflow sinkt. Aktivposten sinkt → Mittelfreisetzung → Cashflow steigt.
Welche einfache Vorzeichenregel gilt für operative Passivposten?
Passivposten steigt → Mittelherkunft → Cashflow steigt. Passivposten sinkt → Mittelabfluss → Cashflow sinkt.
Warum werden Abschreibungen beim Cashflow wieder hinzugerechnet?
Abschreibungen mindern das EBIT, verursachen aber in der aktuellen Periode keine Auszahlung.
Wie wirken steigende Rückstellungen auf den Cashflow?
Steigende Rückstellungen sind Aufwand ohne sofortige Auszahlung und werden daher hinzugerechnet.
Wie wirken sinkende Rückstellungen auf den Cashflow?
Sinkende Rückstellungen wirken cashflowmindernd, weil frühere nicht zahlungswirksame Aufwendungen nun aufgelöst oder bezahlt werden.
Wie lautet die Formel des operativen Brutto-Cashflows?
Operativer Brutto-Cashflow = NOPLAT + Abschreibungen + ΔRückstellungen.
Wie lautet die zentrale Formel des operativen Free Cashflows?
oFCF = NOPLAT + Abschreibungen + ΔRückstellungen − CAPEX − ΔNWC.
Was zeigt der operative Free Cashflow?
Den aus dem Kerngeschäft erzeugten Cashflow, der vor Finanzierung allen Eigen- und Fremdkapitalgebern zur Verfügung steht.
Warum enthält der oFCF keine Zinsen?
Zinsen hängen von der gewählten Finanzierung ab. Der oFCF soll nur die Leistung der Vermögenswerte und des operativen Geschäfts messen.
Warum enthält der oFCF keine Kreditaufnahme oder Tilgung?
Kreditaufnahme und Tilgung gehören zum Finanzierungsbereich und nicht zum operativen oder investiven Leistungsbereich.
Wie lautet die grundlegende Cashflow-Identität?
Cashflow from Assets = Cashflow to Creditors + Cashflow to Equity.
Was ist der Cashflow from Assets?
Der Cashflow, den die operativen Vermögenswerte nach Investitionen in Anlagevermögen und Working Capital erzeugen.
Wie lautet die allgemeine Formel für Cashflow from Assets?
Cashflow from Assets = Operating Cashflow − Net Capital Spending − ΔNWC.
Wofür steht CFtC?
CFtC = Cashflow to Creditors, also Netto-Cashflow an die Fremdkapitalgeber.
Wie lautet eine typische Formel für CFtC?
CFtC = Zinszahlungen − Netto-Neuverschuldung. Gleichwertig: Zinszahlungen + Tilgungen − neue Kreditaufnahme.
Wofür steht CFtE?
CFtE = Cashflow to Equity, also Cashflow, der den Eigenkapitalgebern zur Verfügung steht.
Wie wird CFtE aus dem oFCF abgeleitet?
CFtE = oFCF − Zinsen × (1 − Steuersatz) + Δ zinstragendes Fremdkapital.
Warum werden beim CFtE nur Nachsteuerzinsen abgezogen?
Der oFCF wurde mit fiktiven Steuern auf EBIT berechnet. Der Steuervorteil der Zinsen muss bei der Überleitung zum CFtE berücksichtigt werden.
Wie wirkt eine Netto-Kreditaufnahme auf den CFtE?
Sie erhöht den CFtE, weil zusätzliches Fremdkapital den Eigenkapitalgebern Mittel bereitstellt.
Wie wirkt eine Nettotilgung auf den CFtE?
Sie reduziert den CFtE, weil Mittel zur Rückzahlung an Fremdkapitalgeber verwendet werden.
Mini-Aufgabe: AV_0 = 100, AV_1 = 120, Abschreibungen = 15. Wie hoch ist CAPEX?
CAPEX = 120 − 100 + 15 = 35.
Mini-Aufgabe: NWC_0 = 20 und NWC_1 = 28. Wie wirkt sich das auf den oFCF aus?
ΔNWC = 8. Der oFCF wird um 8 reduziert.
Mini-Aufgabe: Forderungen steigen um 10, Lieferantenverbindlichkeiten steigen um 4. Gesamteffekt auf den Cashflow?
NWC steigt netto um 6. Der Cashflow sinkt um 6.
Mini-Aufgabe: EBIT = 200 und Steuersatz = 30 %. Wie hoch ist NOPLAT?
NOPLAT = 200 × 0,70 = 140.
Mini-Aufgabe: NOPLAT = 140, Abschreibungen = 20, ΔRückstellungen = 5, CAPEX = 30, ΔNWC = 10. Wie hoch ist oFCF?
oFCF = 140 + 20 + 5 − 30 − 10 = 125.
Frage
Antwort
Was misst der Beta-Faktor?
Beta misst, wie stark die Rendite eines Unternehmens im Durchschnitt auf Veränderungen der Marktrendite reagiert.
Wie lautet die Formel für Beta?
β = Kovarianz zwischen Unternehmensrendite und Marktrendite / Varianz der Marktrendite.
Wie ist β = 1 zu interpretieren?
Die Unternehmensrendite reagiert im Durchschnitt ungefähr gleich stark wie der Markt.
Wie ist β > 1 zu interpretieren?
Das Unternehmen reagiert im Durchschnitt stärker als der Markt und besitzt ein überdurchschnittliches systematisches Risiko.
Wie ist 0 < β < 1 zu interpretieren?
Das Unternehmen reagiert im Durchschnitt schwächer als der Markt und besitzt ein unterdurchschnittliches systematisches Risiko.
Wie ist β < 0 zu interpretieren?
Die Unternehmensrendite bewegt sich tendenziell entgegengesetzt zur Marktrendite.
Bedeutet β = 1,5, dass die Aktie bei jeder Marktbewegung exakt um das 1,5-Fache reagiert?
Nein. Beta beschreibt einen durchschnittlichen statistischen Zusammenhang über viele Beobachtungen.
Was misst die Varianz?
Die Varianz misst die durchschnittliche quadrierte Abweichung einer Rendite von ihrem Mittelwert.
Was misst die Standardabweichung?
Die Standardabweichung misst die typische Schwankung einer Rendite um ihren Mittelwert und ist die Quadratwurzel der Varianz.
Was misst die Kovarianz?
Die Kovarianz misst, ob und wie zwei Renditen gemeinsam von ihren jeweiligen Mittelwerten abweichen.
Was bedeutet eine positive Kovarianz?
Unternehmens- und Marktrendite bewegen sich tendenziell in dieselbe Richtung.
Was bedeutet eine negative Kovarianz?
Unternehmens- und Marktrendite bewegen sich tendenziell in entgegengesetzte Richtungen.
Warum wird die Kovarianz bei der Beta-Berechnung durch die Marktvarianz geteilt?
Dadurch wird die gemeinsame Bewegung relativ zur eigenen Schwankungsstärke des Marktes gemessen.
Was misst die Korrelation?
Die Korrelation misst Stärke und Richtung des linearen Zusammenhangs zwischen zwei Renditereihen und liegt zwischen −1 und +1.
Ist die Korrelation im CAPM immer +1?
Nein. Ein Unternehmen kann unterschiedlich stark mit dem Markt korrelieren.
Gibt die Korrelation direkt den Anteil des systematischen Risikos am Gesamtrisiko an?
Nein. Die Korrelation ist kein direkter Prozentanteil. In einer Regression beschreibt eher R² den erklärten Varianzanteil.
Was ist systematisches Risiko?
Nicht diversifizierbares Marktrisiko, zum Beispiel Konjunktur, Inflation, Zinsen, Wechselkurse oder politische Schocks.
Was ist unsystematisches Risiko?
Unternehmensspezifisches Risiko, zum Beispiel Managementfehler, Betrug, Ausfall eines Großkunden oder Produktionsprobleme.
Warum vergütet das CAPM nur systematisches Risiko?
Weil ein gut diversifizierter Investor unsystematisches Risiko weitgehend vermeiden kann.
Existiert unsystematisches Risiko im CAPM?
Ja. Es existiert, wird aber im Gleichgewicht nicht mit einer zusätzlichen Rendite vergütet.
Welche Renditen werden zur direkten Beta-Schätzung eines börsennotierten Unternehmens verwendet?
Historische periodische Aktienrenditen des Unternehmens und Renditen eines geeigneten Marktindex für dieselben Zeitpunkte.
Welche Schritte sind für eine direkte Beta-Schätzung notwendig?
Renditen berechnen, Zeitreihen ausrichten, Kovarianz von Unternehmens- und Marktrendite bestimmen, Marktvarianz bestimmen und Kovarianz durch Marktvarianz teilen.
Welcher Marktindex sollte für die Beta-Schätzung verwendet werden?
Ein breiter und zum Unternehmen passender Marktindex, der das relevante Marktportfolio möglichst gut approximiert.
Warum müssen Unternehmens- und Marktrenditen dieselbe Periodizität und dieselben Zeitpunkte haben?
Nur dann sind die gemeinsamen Renditebewegungen und damit Kovarianz und Beta korrekt messbar.
Warum kann für ein nicht börsennotiertes Unternehmen meist kein direktes Beta berechnet werden?
Weil keine regelmäßig beobachtbaren Marktpreise und damit keine Aktienrenditereihe vorliegen.
Wie wird das Beta eines nicht börsennotierten Unternehmens bestimmt?
Über börsennotierte Vergleichsunternehmen: levered Betas delevern, unlevered Betas aggregieren und mit der Zielkapitalstruktur des Bewertungsobjekts relevern.
Was enthält das levered Beta?
Operatives Geschäftsrisiko und zusätzliches Finanzierungsrisiko aus der Verschuldung.
Was enthält das unlevered Beta?
Nur das operative Geschäftsrisiko, als wäre das Unternehmen vollständig eigenkapitalfinanziert.
Wie lautet die Relevering-Formel?
β_L = β_U × [1 + (1 − s) × FK/EK].
Wie lautet die Delevering-Formel?
β_U = β_L / [1 + (1 − s) × FK/EK].
Warum wird beim Delevern dividiert?
Weil der Verschuldungsfaktor, mit dem das unlevered Beta erhöht wurde, wieder entfernt werden muss.
Warum wird beim Relevern multipliziert?
Weil das operative Beta um das Finanzierungsrisiko der Zielkapitalstruktur erhöht wird.
Warum steht in der Beta-Formel FK/EK?
Der Verschuldungsgrad misst, wie viel Fremdkapital mit festen Ansprüchen auf eine Einheit Eigenkapital entfällt und damit den finanziellen Hebel auf das Eigenkapital.
Warum steht in der Beta-Formel der Faktor 1 − s?
Er berücksichtigt den Tax Shield, weil Fremdkapitalzinsen den steuerpflichtigen Gewinn reduzieren.
Welche Werte sollten für FK und EK beim Beta verwendet werden?
Grundsätzlich Marktwerte, nicht bloß Bilanzbuchwerte.
Wann wird der Buchwert des Fremdkapitals häufig als Näherung für den Marktwert verwendet?
Wenn der vereinbarte Kreditzins ungefähr dem aktuellen Marktzins entspricht oder die Aufgabe dies unterstellt.
Warum werden Peer-Betas nicht direkt gemittelt?
Weil die beobachteten levered Betas unterschiedliche Finanzierungsrisiken und Kapitalstrukturen enthalten.
Was bedeutet Delevern in einem Satz?
Das individuelle Finanzierungsrisiko des Vergleichsunternehmens wird aus seinem beobachteten Beta entfernt.
Was bedeutet Relevern in einem Satz?
Das operative Branchenrisiko wird an die Zielkapitalstruktur des Bewertungsobjekts angepasst.
Welcher Merksatz beschreibt Delevern und Relevern?
Fremdes Fremdkapital entfernen, eigenes Fremdkapital hinzufügen.
Wie werden mehrere unlevered Peer-Betas zusammengefasst?
Je nach Aufgabenstellung durch arithmetisches Mittel oder Median.
Welche Aggregationsmethode ist in der Klausur zu verwenden?
Genau die Methode, die in der Aufgabenstellung verlangt wird.
Mini-Aufgabe: Marktvarianz = 0,0004 und Kovarianz = 0,0006. Wie hoch ist Beta?
β = 0,0006 / 0,0004 = 1,5.
Mini-Aufgabe: β_U = 0,9, FK/EK = 0,6 und s = 30 %. Wie hoch ist β_L?
β_L = 0,9 × [1 + 0,7 × 0,6] = 0,9 × 1,42 = 1,278.
Mini-Aufgabe: β_L = 1,4, FK/EK = 0,5 und s = 30 %. Wie hoch ist β_U?
β_U = 1,4 / [1 + 0,7 × 0,5] = 1,4 / 1,35 ≈ 1,037.
Was ist das Ziel einer Beta-Schätzung für die Unternehmensbewertung?
Das systematische Eigenkapitalrisiko zu bestimmen, das anschließend im CAPM zur Berechnung der Eigenkapitalkosten verwendet wird.
Wie lautet der Zusammenhang zwischen Beta und Eigenkapitalkosten im CAPM?
Je höher das Beta, desto höher bei sonst gleichen Bedingungen die geforderte Eigenkapitalrendite.
Was ist ein typischer Fehler bei Beta-Aufgaben?
Buchwerte ungeprüft verwenden, FK/EK vertauschen, den Steuersatz statt 1 − s einsetzen oder ein levered Beta direkt auf ein anderes Unternehmen übertragen.
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