Gliederung der Vorlesung
Wirtschaftsverfassungsrecht
Öffentliches Unternehmens- und Wettbewerbsrecht
Wirtschaftsverwaltungsrecht
Öffentliches Wirtschaftsrecht
Begriffsbestimmung
Querschnittsmaterie
Mehrebenensystem
Abgrenzung Privatrecht
Öffentliches Recht
Privatrecht:
Rechtsbeziehung zw. Privatsrechtssubjekten
Öffentliches Recht:
Rechtsbeziehung zwischem Staat und Bürger sowie zwischen Hoheitsträgern
Theorien zur Abgrenzung
Privat und Öffrecht
Auf streitentscheidene Norm!
Interessentheorie
Subordinationstheorie
-> beide werden nicht mehr angewendet
Modifizierte Subjektstheorie/ Sonderrechtstheorie
—> Eine Norm ist öffentlich-rechtlich, wenn ein Träger öffentlicher Gewalt einseitig berechtigt oder verpflichtet wird
Abgrenzung
Wirtschaftsordnungsrecht- Wirtschaftsstrafrecht
Wirtschaftsordnungsrecht:
Präventiv wirkende Gefahrenabwehr
Wirtschaftsstrafrecht:
repressiv wirkende Strafverfolgung und Sanktion
Wirtschaftsvölkerrecht
internationale Recht, das kraft Vertragsabschluss zwischen Nationalstaaten gilt
Vor allem Rechtssetzung durch internationale Organisationen:
World Trade Organization (WTO)
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Internationale Währungsfonds (IWF)
Weltbank
Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)
Internationale Meeresbodenbehörde
Wirtschaftspolitik
Summe staatsleitender Maßnahmen über Ordnung, Entwicklung und Ablauf der Wirschaft
Wichtige Felder:
Konjunktur-
Geld-
Wettbewerbs-
Strukturpolitik
Merkantilismus
(Herscher)
Bündel von Maßnahmen zur Erreichung bestimmter wirtschaftlicher Zielvorstellungen
Aufbau der innerstaatlichen Wirtschaft nach staatlicher Direktion
Förderung international gewinnträchtiger Branchen
Gewinnung von Arbeitsplätzen
Bevölkerungswachstum
Ziele:
aktive Handelsbilanz
Gedanke der Autarkie
Ausbau der Infrastruktur
bessere Bedingung für Handel und Gewerbe
Vergabe von (staatlichen) Monopolprivilegien
Priveligierung nach innen verbunden mit protektionistischen nach außen
Deutscher Kameralismus
Fokus auf Landwirtschaft und Gewerbe
Liberalismus
(Freiheit)
Stärkung der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des/der Einzelnden ( Aufklärung)
Markt reguliert sich selbst
Aufgaben des Nachtwächterstaates durch setzen von Rahmenbedingungen, Aufbau von Infrastruktur und Gefahrenabwehr
prägend sind Agrarformen und die Einführung der Gewerbefreiheit
Führte jedoch nicht zu erhofften Gemeinwohlzuwachs:
-starke Abhängigkeit der Arbeiterklassen
-Verarmung breiter Schichten
-Kartell-Monopolbildung
-Marktversagen (race to the bottem, Externalitäten, Trittbrettfahrer, öffentliche Güter)
Wohlfahrtsstaat
Sozials Marktwirtschaft
Baut auf elementen der freien Marktwirtschaft auf, ist in der tatsächlichen Gestaltung jedoch durch die wirtschaftstheoretischen Vorstellungenen des Neoliberalismus und Ordoliberalismus geprägt
Anspruch:
Vorteile einer freien Marktwirtschaft wie Leistungsfähigkeit oder hohe Güterversorgung zu verwirklichen
gleichzeitig Negatives wie zerstörerischer Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht oder unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen (AL) vermeiden
Größtmöglichen Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung
Wichtigste Aufgabe: Schaffung eines rechtlichen Rahmens, innherhalb dessen sich das wirtschaftliche Handeln abspielen kann
-Sicherung persönlicher Freiheitsrechte
-Gewährleistung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs sowie dessen Erhaltung durch eine funktionsfähige Wettbewetbsordnung, die wettbewerbsbeschrenke Vorgänge auf Märkten verhindert
- Netz von Sozialleistungen z.B. das Alte, Kranke, Einkommensschwache oder Arbeitslose vor wirtschaftlicher Not schützt, wenn Eigenversorgung nicht mögloch ist
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