Es ist eine Kunst wenn man etwas durch den Einsatz genauester sprachlicher und erzählerischer Mittel als beinahe natürlich darstellen kann. Es bleibt Kunst, auch wenn der Abstand zwischen Natur und Kunst sehr klein ist.
Pseudonym von Arno Holz und Johannes Schlaf unter welchen sie “Papa Hamlet” schrieben. Es war ein Schutz vor Zensur, da man als Ausländer “ungestraft” schreiben konnte.
Erzählzeit + erzählte Zeit geraten weitgehend in Deckung
Unmittelbarkeit —> der Lesende rückt ganz nah ans Geschehen. Noch näher später durch den inneren Monolog
Beispiel: Papa Hamlet
Der Naturalismus sieht Menschen als Produkte ihrer natürlichen und sozialen Umwelt —> Literatur soll Wirklichkeit schonungslos und “wissenschaftlich” darstellen. Positivismus ist angekommen.
Tabuisierte Themen werden Gegenstand. Anderst als in Klassik/Romantik und auch noch im Realismus (—> Schleier) werden auch Themen wie Alkoholismus, Krankheit, Armut, soziales Elend etc aufgezeigt.
Sekundenstil als neue Erzähltechnik. Der Leser ist ganz nah am Geschehen.
Dies sind alles Dinge, die sich in der Literatur der Moderne als normal erweisen werden.
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