X-Y-Theorie
Grundlage für die Wahl des Führungsstils
abhängig von Grundeinstellung einer Führungskraft
Theorie über Menschenbilder von McGregor liegt dem zugrunde
—> jede Entscheidung basiert auf Vermutungen über menschliches Verhalten
Theorie X
—> Mensch als verantwortungslos und unreif; abgeneigt zu arbeiten, faul und scheut sich vor Verantwortung
—> autoritäres Führungsverhalten
Theorie Y
—> Menschen grds. leistungsbereit; Arbeit als zentrale Rolle im Leben
—> kooperatives, delegatives und partizipatives Führungsverhalten
Dimensionen der Führungsstilforschung
zur Vergleichbarkeit
Einordnung an Anzahl der Merkmale, nach denen Führungsstil ausgerichtet ist
Eindimensionale Führungsstil
—> nur ein Merkmal; meistens Beziehung zwischen FK und MA und Grad der Mitentscheidung
zweidimensionale Führungsstile
—> basiert auf Ohio- und Michigan-Studien
—> Mitarbeiter- und Aufgabenorientierung
dreidimensionele Führungsstile
—> Erweiterung um Komponenet der Effektivität
—> bewertet Führungsstil, ob situationsgerecht
klassische Führungsstile
eindimensiomale Modelle
bezeihen sich lediglich auf Grad der Mitentscheidung
aotortärer, kooperativer und laissez-fairer Führungsstile
Autoritärer Führungsstil
klare Anweisungen
Führungsfunktionen: drei “K”s
—> Kommandieren, Kontrollieren, Korrigieren
FK alleine für ENtscheidung verantwortlich+ kontrolliert Umsetzung
MA kein Mitspracherecht; widerspruchslos Aufgaben erledigen
getrennt voneinander wahtrgenommen; hierarchische Machtausübung
klare Vorgaben was und wie zu tun ist
eher distanzierte und unpersönliche Beziehung
sinnvoll in IStuationen, in denen sofortiges Handeln nötig ist
klare Rollenverteilung, klare Zuständigkeiten
Routineaufgaben, die keinen Handlungsspielraum aufweisen
—> + schnelle Entscheidungsfindung
- keine Partizipationsmöglichkeiten, demotivierend
Kooperative Führungsstil
MA in Entscheidungsfindung einbezogen
sachliche Untertsützung für FK
in Zusammenarbeit Möglichkeit zur Meinungsäußerung
letzliche trägt FK Verantwortung und fällt endgültige Entscheidung, aber MA trägt in Findung bei
für Zusammenarbeit ist gegenseitiges Vertrauen udn Respekt wichtig
Mitspracherecht setzt gelungene und offene Kommunikation voraus
regelmäßiges Informieren und gemeinsame Zielabsprachen
offene und lösungsorientierte Gesprächskultur
—> Fehler& Konflikte werden angesprochen und konstruktives Feedback
bei MA führt es zu Eigeninitiative, Identifikation mit Zielen und Motivation
Coaching, Beurteilungen, Mitarbeitergespräche
—> - längere Entscheidungsprozesse, FK benötigt höhe soziale Kompetenz
Laissez-Fairer Führungsstil
FK zeiht sich weitgehend zurück; überlässt den MA sich selbst
FK trifft keine Entscheidungen
Zusammenarbeit wird weder gesteuert noch koordiniert
Entscheidungen treffen MA in Gruppe gemeinsam
eigenständige Kontrolle ihrer Ergebnisse
FK nur zur Unterstützung/Informationslücken
fördert Selbstständigkeit
eher für hochqualifizierte Teams, die sich selber organisieren können
—> - viel Raum für Fehler, Verzögerungen, wenig Kontrolle, Unsicherheiten bei MA, keine Klarheit—> hohes Risiko für Ineffizienz
—> + hohes Vertrauen in Kompetenzen der MA wird gezeigt
Spannungsverhältnis zwischen Verabtwortung tragen und Kontrolle abgeben
Zweidimensionale Ansatz
Ohio- und Michigan-Studien ca. 1950er; Ursprung
Ohio Studien
Mitarbeiterorientierung (“Consideration”)
—> Führung, bei der PArtizipation gefördert wird, Gefühle und Bedürfnisse der MA geachte und gegenseitiger Respekt & Vertrauen
Aufgabenorientierung (‘Initiating Structure”)
—> Fokus auf Zielerreichung und Strukturierung drér
Führungsgitter von Blake und Mouton
“Concern for Production” (AO) & “Concern of People” (MO) jeweils in 9 Stufen
1.1-Führungstil —> sehr niedrige Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung
—>vergleichbar mit dem laissez-faire Führungsstil
1.9.-Führungsstil —> hohe MO bei einer niedrigen AO
9.1-Führungsstil —> hohe AO bei niedriger MO
—> vergleichbar mit dem autoritären Führungsstil
5.5-Führungsstil —> ausgewogenes Mittelmaß
—> dominiert in der Praxis
9.9-Führungstil—> hohe MO und hohe AO
—> Idealfall, welcher in der Praxis jedoch seltener vorkommt; gleichzeitige Ausrichtung stellt Dilemma dar
—> Zielkonflikt: Hohe Aufgabenorientierung bedeutet oft schnelle Aufgabenerfüllung; hohe Mitarbeiterorientierung bedeutet hingegen intensive Mitarbeiterbetreuung, die Zeit kostet
Verknüpfung X-Y-Theorie zweidimensionale Ansätze
9.1- Führungstil—> Theorie X
9.9- Führungsstil —> Theorie Y
Moderne Führungsstile
mit der Zeit weiterentwicklet
Herausfordeurngen und Anforderungen haben neu Führungsansätze hervorgebracht
Führungserfolg kann nicht nur anhand zwei Dimensionen erklärt werden
unterscheidliche neue Blickwinkel
tranaktioneler, tranformationaler, authentischer und gesundheitsorientierter Führungsstil
Full-Range-Leadership-Modells von Bass und Avolio
transaktiopnaler und transformationeler Führungsstil als zentraler Bestandteil
beschreibt Führungsverhalten als ineinanderfließende Führungsstile von passiv-ineffektiv (laissez-faire) über transaktional bis hin zu aktiv-effektiv (transformational)
Transaktionaler Führungsstil
Austauschbeziehung MA und FK
Grundidee: Leistungen gegen Belohnungen zu tauschen
rationaler Austauschprozess mit geringer emotionalen Bindung
psychologuscher Sicht: Reiz-Reaktion-Modell mit positiver und negativer Verstärkung
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