Was bedeutet „Education“ / Pädagogik?
Education (Pädagogik) beschäftigt sich mit Erziehung und Bildung. Sie umfasst zwei Bereiche:
Erziehungspraxis → Handeln in der Erziehung
Erziehungstheorie → wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Erziehung
Erziehungswissenschaft
Wissenschaft= Alles, was Wissen schafft.
= entwerfen verschiedene Vorstellungen über Erziehung
— Beziehung zwischen Erzieher: innen und zu Erziehenden
— Absichten und Ziele der Erziehung
— Handlungen in der Erziehung( Erziehungsmethoden, Erziehumgsmaßnahmen)
— Geeignete Erziehungseinrichtungen
Doppelrolle der Erziehungswissenschaft: → Reflexionswissenschaft und Handlungswissenschaft
Was ist „Lernen“ aus behavioristischer Sicht?
Lernen = dauerhafte Veränderung des beobachtbaren Verhaltens durch Reize, Verstärkung und Bestrafung.
Sozialisation
Prozess, in dem ein Individuum sich sein Leben lang mit gesellschaftlichen Normen auseinandersetzt.
Das kann im Ergebnis zur Übereinstimmung ( Konformität) oder zu Unterschieden ( abweichendes Verhalten).
Sozialisation erfolgtvor allem außerhalb von spezialisierten Institutionen, Familie, Peer Group, Jugendverbänden, Arbeitsplatz.
Ergebnis hängt davon ab wo und wie jemand aufwächst.
Kulturelle Hintergrund , sozialen Schicht, historische Situation.
Hineinwachsen in die Gesellschaft
Pädagogik ist teil von Sozialisation
Woher kommt der Begriff „Pädagogik“?
5 Aspekte Pädagogik
Aus dem Griechischen: pais = Kind, agein = führen/leiten.
1- Bedeutung für die Ergotherapie
2- Ein Umgang im erzieherischen Sinne
3- Theorie + Praxis von Bildung und Erziehung
4- Meint heute „Erziehungspraxis“ oder „Erziehungswirklichkeit“
5- Handeln in der Erziehung
6- Jede Aktivität, mit der eine erzieherische Absicht verfolgt wird
Erziehung
— Jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern.
— soziales Handeln, welches bestimmte Lernprozesse bewusst und absichtlich herbeigeführen will um bestimmten Erziehungszielen zu erreichen.
— Erziehungsbegriff hierarchisch definiert ( = Machtgefälle)
— Erzieher:innen und zu Erziehende
Erziehung ist immer auf ein Ziel gerichtet( wie mein Kind in Zukunft sein soll)
Nennen Sie je drei Aspekte des formellen und des informellen Lernens. (6 Punkte)
Formelles Lernen:
findet in institutionellen Einrichtungen statt (z. B. Schule, Ausbildung)
ist geplant, strukturiert und zielgerichtet
endet häufig mit Leistungsnachweisen oder Zertifikaten
Informelles Lernen:
findet im Alltag statt (z. B. Familie, Freundeskreis)
ist ungeplant und nicht strukturiert
erfolgt durch Erfahrungen, Beobachtung und Nachahmung
Kognitivismus
Feedback als Informationsquelle (vgl. Google), die Verarbeitet werden muss; Lernen als
Modell (->jmd. Macht etw. vor die anderen machen es nach)
Erklären Sie, was ein Motiv ist, und nennen Sie die „Big Four".
Ein Motiv ist ein innerer, relativ stabiler Antrieb, der das Verhalten eines Menschen auslöst, lenkt und aufrechterhält. Motive entstehen aus Bedürfnissen, Wünschen oder Zielen und erklären, warum sich Menschen in bestimmten Situationen unterschiedlich verhalten.
In der Pädagogik unterscheidet man vier grundlegende Motive, die sogenannten „Big Four":
Leistungsmotiv
Anschlussmotiv
Machtmotiv
Sicherheitsmotiv
Was ist Behaviorismus?
Verhalten wird durch Umweltreize erlernt und durch Belohnung/Bestrafung beeinflusst.
Lernen am Modell
Lernen am Modell bedeutet, dass Menschen neues Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung anderer Personen erlernen.
Phasen:
Beobachtungsphase
Nachahmungsphase
Konstruktivismus
Feedback aus verschiedenen Perspektiven als Unterstützung bei der
Wissenskonstruktion; bewusst eine andere Rolle einnehmen; Arbeitsplatzgestaltung; Reizarmer Raum;
Umwelt (kulturell, Institutionell, sozial, …)
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