Sozialisation
Prozess, in dem ein Individuum sich sein Leben lang mit gesellschaftlichen Normen auseinandersetzt.
Das kann im Ergebnis zur Übereinstimmung ( Konformität) oder zu Unterschieden ( abweichendes Verhalten).
Sozialisation erfolgtvor allem außerhalb von spezialisierten Institutionen, Familie, Peer Group, Jugendverbänden, Arbeitsplatz.
Ergebnis hängt davon ab wo und wie jemand aufwächst.
Kulturelle Hintergrund , sozialen Schicht, historische Situation.
Hineinwachsen in die Gesellschaft
Pädagogik ist teil von Sozialisation
5 Aspekte Handlung
Aktiv
Bewusst
Selbstbestimmt
Zielgerichbjknbh
Sozial gesteuert
5 Kernaspekte Ergo
Mensch
Handlung
Alltag
Umwelt
Lebensqualität
Was ist „Lernen“ aus behavioristischer Sicht?
Lernen = dauerhafte Veränderung des beobachtbaren Verhaltens durch Reize, Verstärkung und Bestrafung.
Was bedeutet „Education“ / Pädagogik?
Education (Pädagogik) beschäftigt sich mit Erziehung und Bildung. Sie umfasst zwei Bereicheo:
· Erziehungspraxis → Handeln in der Erziehung
· Erziehungstheorie → wissenschaftliche Auseinandersetzung
Erziehung
— Jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern.
— soziales Handeln, welches bestimmte Lernprozesse bewusst und absichtlich herbeigeführen will um bestimmten Erziehungszielen zu erreichen.
— Erziehungsbegriff hierarchisch definiert ( = Machtgefälle)
— Erzieher:innen und zu Erziehende
Erziehung ist immer auf ein Ziel gerichtet( wie mein Kind in Zukunft sein soll)
Woher kommt der Begriff „Pädagogik“?
5 Aspekte Pädagogik
Aus dem Griechischen: päd = Kind, gogik = führen/leiten
1- Bedeutung für die Ergotherapie
2- Ein Umgang im erzieherischen Sinne
3- Theorie + Praxis von Bildung und Erziehung
4- Meint heute „Erziehungspraxis“ oder „Erziehungswirklichkeit“
5- Handeln in der Erziehung
6- Jede Aktivität, mit der eine erzieherische Absicht verfolgt wird
Nennen Sie je drei Aspekte des formellen und des informellen Lernens. (6 Punkte)
Formelles Lernen:
1. findet in institutionellen Einrichtungen statt (z. B. Schule, Ausbildung)
2. ist geplant, strukturiert und zielgerichtet
3. endet häufig mit Leistungsnachweisen oder Zertifikaten
Informelles Lernen:
1. findet im Alltag statt (z. B. Familie, Freundeskreis)
2. ist ungeplant und nicht strukturiert
3. erfolgt durch Erfahrungen, Beobachtung und Nachahmung
Lernen am Modell
Lernen am Modell bedeutet, dass Menschen neues Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung anderer Personen erlernen.
Phasen:
· Beobachtungsphase
· Nachahmungsphase
Kognitivismus
Es wird davon ausgegangen, dass lernen ein individueller Informationsverarbeitungsprozess ist. Menschen nehmen Informationen aus ihrer Umwelt und Reize wahr, die anschließend im Gehirn verarbeitet und abgespeichert werden.
Konstruktivismus
Es geht um reflektierendes Handeln, das Entwickeln eigener subjektiver Theorien und das Bewältigen komplexer Situationen.
Die Lehrkraft kooperiert und setzt Aufgaben gemeinsam mit den Lernenden um. Die eigene Rolle rückt dabei immer weiter nach außen.
Konstruktivismus liegt den Ergotherapeuten am nähsten.
Erziehungswissenschaft
Wissenschaft= Alles, was Wissen schafft.
= entwerfen verschiedene Vorstellungen über Erziehung
— Beziehung zwischen Erzieher: innen und zu Erziehenden
— Absichten und Ziele der Erziehung
— Handlungen in der Erziehung( Erziehungsmethoden, Erziehumgsmaßnahmen)
— Geeignete Erziehungseinrichtungen
Doppelrolle der Erziehungswissenschaft: → Reflexionswissenschaft und Handlungswissenschaft
Was ist Behaviorismus?
Verhalten wird durch Umweltreize erlernt und durch Belohnung/Bestrafung beeinflusst.
Faktenwissen („Know that“) – Es geht um das Merken, Wiedererkennen und die genaue Wiedergabe korrekter Antworten.
Die Lehrkraft vermittelt Wissen aktiv durch Lehren und Erklären.
Last changed6 days ago