Was war das Römische Reich?
Rom entwickelte sich von einer Stadt in Italien zu einem großen Reich rund um das Mittelmeer.
509 v. Chr.: Traditionelles Gründungsdatum der Römischen Republik.
27 v. Chr.: Beginn der römischen Kaiserzeit unter Augustus.
In der Republik gab es gewählte Amtsträger und einen einflussreichen Senat. Politische Macht war allerdings keineswegs gleichmäßig unter allen Einwohnern verteilt.
Das Römische Reich prägte unter anderem Recht, Architektur, Sprache und Verwaltung Europas.
Beginn der römischen Kaiserzeit
27 v.Ch.
Was kennzeichnet eine frühe Hochkultur und nenne ein Bsp
Bei frühen Hochkulturen treten häufig mehrere Entwicklungen gemeinsam auf:
dauerhafte Siedlungen und Städte
Landwirtschaft und Überschüsse
Arbeitsteilung
soziale Hierarchien
politische Herrschaft
Verwaltung
Schrift
organisierte Religion
Fernhandel
Monumentalbauten
Ein klassisches Beispiel ist Mesopotamien zwischen Euphrat und Tigris.
Dort entstanden mit Städten wie Uruk sehr frühe komplexe urbane Gesellschaften.
Warum ist die Entstehung der Schrift so wichtig und welche war die erste bekannte?
Eine der frühesten bekannten Schriftformen entstand in Mesopotamien: die Keilschrift.(ca 3000 v.chr.)
Sie entwickelte sich zunächst wesentlich aus administrativen Bedürfnissen.
Man musste beispielsweise dokumentieren:
Waren
Abgaben
Besitz
Arbeitsleistungen
Verträge
Schrift war also zunächst nicht primär Literatur.
Erst später wurden komplexere Texte überliefert, beispielsweise religiöse, rechtliche und literarische Werke.
Zb
Das Gilgamesch-Epos
Was war die griechische Polis?
Die Polis war eine zentrale politische Organisationsform der griechischen Welt. (Griechischer Stadtstaat)
Sie war mehr als eine Stadt.
Zur Polis gehörten:
Stadt + Umland + politische Gemeinschaft
Bekannte Poleis waren:
Athen
Sparta
Korinth
Theben
Entscheidend ist:
Es gab in der griechischen Antike keinen einheitlichen griechischen Nationalstaat.
Die Griechen verstanden sich zwar zunehmend als kulturell miteinander verbunden, lebten aber politisch in zahlreichen eigenständigen Gemeinwesen.
Diese politische Zersplitterung ist wichtig, um später auch die Perserkriege, den Peloponnesischen Krieg und den Aufstieg Makedoniens zu verstehen.
Was war das Besondere an der athenischen Demokratie und wann entwickelte sie sich?
Die athenische Demokratie entwickelte sich insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. zu einer besonders ausgeprägten Form politischer Beteiligung.
Wichtige Institutionen waren:
Ekklesia → Volksversammlung
Boule → Rat der 500
Dikasterien → Geschworenengerichte
Aber:
Die athenische Demokratie war keine Demokratie im modernen Sinn.
Von politischer Teilhabe ausgeschlossen waren unter anderem:
Frauen
Sklaven
Metöken
Kinder
Politische Bürgerrechte besaß also nur ein Teil der Bevölkerung.
Gerade diese Spannung ist historisch wichtig:
Athen entwickelte demokratische Institutionen und war gleichzeitig eine stark exklusive Gesellschaft.
Was unterscheidet Athen und Sparta?
Athen und Sparta werden häufig als Gegensätze dargestellt.
Das hat einen wahren Kern, sollte aber nicht übertrieben werden.
Schwerpunkte:
Seemacht
Handel
politische Partizipation der Bürger
Philosophie und kulturelles Leben
demokratische Institutionen
militärische Organisation
starke soziale Kontrolle
oligarchische Elemente
Dominanz einer Bürgerelite
Herrschaft über die unterworfenen Heloten
Sparta war allerdings nicht einfach eine reine Militärdiktatur. Auch dort existierten mehrere politische Institutionen und Machtzentren.
Der Gegensatz Athen–Sparta wurde besonders durch den Peloponnesischen Krieg (431–404 v. Chr.) geprägt.
Was bedeutet „Hellenismus“?
Der Hellenismus beginnt traditionell mit den Eroberungen Alexanders des Großen im 4. Jahrhundert v. Chr.
Nach seinem Tod zerfiel sein Reich in mehrere hellenistische Herrschaftsgebiete.
Dazu gehörten unter anderem:
Ptolemäerreich in Ägypten
Seleukidenreich
Antigonidenreich
Kennzeichnend war die intensive Vermischung und Wechselwirkung griechischer und lokaler Kulturen.
Griechische Sprache und Kultur verbreiteten sich weit über Griechenland hinaus.
Wichtig:
Hellenismus bedeutet nicht einfach „alle wurden Griechen“.
Vielmehr entstanden komplexe kulturelle Misch- und Austauschprozesse.
Alexandria in Ägypten wurde beispielsweise zu einem herausragenden Zentrum von Wissenschaft und Kultur.
Wie wurde Rom von einer Stadt zur Weltmacht?
Die römische Expansion erfolgte über mehrere Jahrhunderte.
Sehr grob:
Königszeit → Republik → Prinzipat/Kaiserzeit → Spätantike
Während der Republik expandierte Rom zunächst in Italien und anschließend über das Mittelmeer.
Ein entscheidender Wendepunkt waren die Punischen Kriege gegen Karthago.
Besonders bekannt:
Hannibal überquerte mit seinen Truppen und Kriegselefanten die Alpen.
Nach dem Sieg über Karthago wurde Rom zur dominierenden Macht im westlichen Mittelmeerraum.
Im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. expandierte Rom weiter in den östlichen Mittelmeerraum.
Was war die Römische Republik?
Die Römische Republik bestand traditionell von 509 bis 27 v. Chr.
Sie war keine Demokratie im heutigen Sinn.
Zentrale Institutionen waren:
Senat
Volksversammlungen
Magistrate
Konsuln
Volkstribunen
Ein wichtiges Prinzip war die Kollegialität:
Mehrere Amtsträger teilten sich bestimmte Machtbereiche.
Die Republik war zugleich von starken sozialen Hierarchien und aristokratischen Eliten geprägt.
Die sogenannte Ständekämpfe zwischen Patriziern und Plebejern führten über Jahrhunderte zu einer Erweiterung politischer Rechte für Plebejer.
Warum ging die Römische Republik unter?
Mehrere Entwicklungen verstärkten sich gegenseitig:
territoriale Expansion
extreme soziale Ungleichheit
zunehmende Bedeutung persönlicher Macht
Heeresreformen
politische Gewalt
Konkurrenz aristokratischer Eliten
Bürgerkriege
Wichtige Akteure waren:
Marius – Sulla – Pompeius – Caesar – Antonius – Octavian
Die Ermordung Caesars 44 v. Chr. beendete die Krise keineswegs.
Nach weiteren Bürgerkriegen setzte sich Octavian, der spätere Augustus, durch.
27 v. Chr. beginnt traditionell die römische Kaiserzeit.
Augustus schaffte die republikanischen Institutionen nicht einfach ab. Er schuf vielmehr eine neue monarchische Machtordnung, die sich weiterhin stark republikanischer Formen und Begriffe bediente.
Was ist das Gilgamesh Epos
Das Gilgamesch-Epos ist eines der ältesten überlieferten literarischen Werke der Menschheit (aus dem alten Mesopotamien).
Es erzählt vom König Gilgamesch, der nach dem Tod seines Freundes Enkidu auf eine Reise geht, um Unsterblichkeit zu finden. Dabei muss er erkennen, dass der Tod zum Menschsein gehört.
Zentrale Themen: Freundschaft, Macht, Sterblichkeit und die Suche nach dem Sinn des Lebens.
Wann wurde Mesopotamien gegründet
Erste Städte und komplexe Gemeinwesen entstanden im 4. Jahrtausend v. Chr. Besonders wichtig war die sumerische Kultur im Süden Mesopotamiens.
Reich des Alexander des Großen
Von wann bis wann war die Urgeschichte
2,5mil v.cr. - 3000 v.chr
(Alles bis vor der Erfindung der Schrift)
Ab wann hat ca Ackerbau begonnen
Ab ca 10.000 v.chr. Mit dem Ende der Eiszeit
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