Was bedeutet „Wirtschaften“?
Über knappe Mittel so disponieren, dass sie menschliche Bedürfnisse nach Gütern und Dienstleistungen bestmöglich befriedigen. Nötig, weil Ressourcen und die daraus hergestellten Güter begrenzt sind.
Ökonomisches Prinzip: Maximal-, Minimal-, Optimumprinzip?
Maximal: gegebener Aufwand → größtmöglicher Ertrag. Minimal: bestimmter Ertrag → geringstmöglicher Aufwand. Optimum: optimales Verhältnis von Mitteln und Nutzen (Praxisfall). Ergänzt durch Humanitäts- und ökologisches Prinzip.
Welche Produktionsfaktoren gibt es, was macht der dispositive?
Arbeitsleistung, Betriebsmittel (Anlagen/Einrichtungen), Werkstoffe/Waren/RHB. Der dispositive Faktor optimiert ihren Einsatz: richtige Art, Güte, Menge, Zeit und Ort bei minimalen Bereitstellungskosten.
Was sind Opportunitätskosten?
Nutzenentgang durch die Entscheidung für eine und gegen andere Alternativen, da Ressourcen nur einmal verwendbar sind (Verwendungskonkurrenz). Bsp.: Immobilie statt Anleihe → entgangene Zinsen, kalk. Unternehmerlohn.
Wie entsteht Gewinn? (Formel)
Gewinn = Umsatz − Kosten = Menge × Verkaufspreis − Fixkosten − Menge × Einkaufspreis. Stellschrauben: Preis und Absatzmenge (Umsatz), variable Kosten (Einstandspreis, Einsatzmengen) und Fixkosten.
Drei zentrale Fragen zur langfristigen Unternehmenssicherung?
1. Erfolg: Umsatz erzielen und wirtschaftlich arbeiten. 2. Finanzielle Balance: Liquidität sichern, also Zahlungspflichten fristgerecht erfüllen. 3. Langfristig erfolgreich: Erfolgspotenziale aufbauen und erhalten.
Break-Even-Punkt: Definition und Formeln?
Erlös = Kosten, also weder Gewinn noch Verlust. Menge = Fixkosten (inkl. kalk.) / (Preis − var. Kosten pro Stück). Umsatz = Fixkosten / (1 − var. Kosten/Preis). Bsp.: 133.400 / 45 ≈ 2.965 Stück.
Last changed6 hours ago