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GLW Übungsklausur

KM
by Klaudia M.

Aufgabe 2: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre


Fallbeispiel / Abbildung:

Die folgende Abbildung zeigt Ihnen die Berufe, in denen im Jahr 2022 die meisten Arbeitskräfte fehlen.

Titel der Grafik: „Wo die meisten Fachkräfte fehlen – Berufe mit dem größten Arbeitskräftemangel in Deutschland“ (Jahresdurchschnitt 2021/2022 [01.07.2021 bis 30.06.2022], Quelle: IW Köln / statista):

  • Sozialarbeit und -pädagogik (Qualifikationslevel: Expert:in¹ – mind. 4-jährige Hochschulausbildung o. ä.): 20.578

  • Kinderbetreuung und -erziehung (Qualifikationslevel: Spezialist:in² – Meister- oder Technikerausbildung, Fach-/Hochschulabschluss o. ä.): 20.466

  • Altenpflege (Qualifikationslevel: Fachkraft³ – abgeschlossene Berufsausbildung o. ä.): 18.279

  • Bauelektrik (Qualifikationslevel: Fachkraft³): 16.974

  • Gesundheits- und Krankenpflege (Qualifikationslevel: Fachkraft³): 16.839

2.1 Frage:

Interpretieren Sie die Grafik.


Die Infografik von Statista auf Basis von Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) veranschaulicht die Arbeitskräftelücken für das Jahr 2022.


Bei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und in der Kinderbetreuung/-erziehung ist der Fachkräftemangel am größten. Hier fehlten im Zeitraum von Juli 2021 bis einschließlich Juni 2022 mehr als 20.000 Arbeitskräfte auf Expertinnen- bzw. Expertenniveau oder Spezialistinnen- bzw. Spezialistenniveau.


Des Weiteren fehlen viele Fachkräfte im Bereich Altenpflege, Bauelektrik und Gesundheits- und Krankenpflege.


Als ein Grund hierfür können der demographische Wandel mit den damit verbundenen Folgen genannt werden (Alterung der Bevölkerung). Es fehlen (junge) Arbeitskräfte, die u. a. (alte) Menschen pflegen.


Soziale bzw. pflegerische Berufe werden noch überwiegend von Frauen ausgeübt. Berufe mit hohem Frauenanteil sind schlechter bezahlt als ähnlich fordernde Berufe mit hohem Männeranteil. Frauen und auch Männer arbeiten in Branchen, in denen mehr Geld verdient werden kann.


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Klaudia M.

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